Robin Menholz
Ihr Bürgermeister für Blaubeuren
Liebe Bürgerinnen und Bürger von Blaubeuren,
Vom Fach. Unabhängig. Echt.
seit meiner Kandidatur im Januar habe ich unzählige Gespräche mit den Menschen in Ihrer schönen Stadt geführt – und mich dabei sehr in meinem Entschluss bestärkt gefühlt: Ich möchte genau hier Bürgermeister werden.
Ich kannte Blaubeuren auch vorher schon gut. Doch in den vergangenen Wochen habe ich die Stadt und Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, noch viel besser kennengelernt. Und ich bin begeistert, wie offen und interessiert Sie mir begegnet sind – und wie wichtig Ihnen die Bürgermeisterwahl am 19. April 2026 ist.
Völlig zurecht übrigens: Es macht einen Unterschied, wer dieses wichtige Amt innehat. Als Kind der Region, vor allem aber als unabhängiger Fachmann mit dem frischen Blick von außen bringe ich das passende Rüstzeug dafür mit.
Vom Fach zu sein bedeutet für mich übrigens nicht, dass ich alles besser weiß. Augenhöhe im Umgang mit der Bürgerschaft ist grundlegend für mein Amtsverständnis, und Bürgerbeteiligung ein wichtiger Bestandteil guter Stadtpolitik. Dass ich es damit ernst meine, habe ich mit meiner Umfrage gezeigt.
Die Ergebnisse, wie auch unsere persönlichen Gespräche haben mir wichtige Impulse für meine Agenda für Blaubeuren gegeben. Darin bringe ich mein Wissen, meine Erfahrung und meine Ideen mit Ihrem Blick auf die Stadt, Ihren Prioritäten und Ihren Wünschen für die Zukunft zusammen.
Ich hoffe, dass wir diese Zukunft gemeinsam gestalten werden. Dafür bitte ich Sie von Herzen um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.
Bis bald und herzliche Grüße
Robin Menholz
Pressemitteilung zu meiner Kandidatur herunterladen (PDF)
Wahlbroschüre herunterladen (PDF | 4,02 MB)Ergebnisse meiner Umfrage
Vielen Dank an alle, die an meiner Umfrage teilgenommen haben! Ihre Antworten haben mir geholfen, die Themen zu identifizieren, die Ihnen besonders am Herzen liegen. Hier finden Sie die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick.
Meine Agenda für Blaubeuren
Grundsatz: Das Thema Parken muss erklärt und nachvollziehbar begründet werden, um Akzeptanz zu finden. Es ist kein Nebenthema, sondern Teil einer modernen Stadtsteuerung.
Aktuelle Situation in Blaubeuren: In der Innenstadt gibt es zu wenige Parkplätze. Viele unterschiedliche Nutzer sind auf die Parkplätze angewiesen, zum Beispiel Bewohner und deren Besucher, Arbeitnehmer, Marktbesucher, Sportler, Schwimmer, Freibadgäste und Touristen. Eine perfekte schnelle Lösung gibt es aktuell nicht, zu viele unterschiedliche Interessen müssen miteinander vereinbart werden.
Mein Ansatz: Ich möchte daher mit einer Bürger-Umfrage speziell zum Parken eine für alle nachvollziehbare Regelung gemeinsam aushandeln.
Langfristige Lösung: Ein neues Parkhaus ist die einzige Möglichkeit, den Parkplatzmangel in der Innenstadt wirklich zu verbessern und muss daher ein langfristiges Ziel der Stadt sein.
Die Leerstände von Geschäften sind ein akutes Problem. Eine belebtere Stadt durch ein verbessertes Wochenmarkt-Angebot und einen lebendigen Samstagsmarkt mit kulturellem Rahmenprogramm würde die Attraktivität der Innenstadt für die Einzelhändler und Besucher deutlich steigern. Eine intelligente Verkehrsführung von Touristen durch die Altstadt auf ihrem Weg zum Blautopf würde die Anzahl der Passanten in der Innenstadt ebenfalls deutlich erhöhen.
Es gibt sehr unterschiedliche Ansichten zur heutigen Fußgängerzone in der Karlstraße – das hat meine Umfrage gezeigt und das habe ich so auch aus vielen Gesprächen mitgenommen. Viele begrüßen die aktuelle Lösung. Während einige die Fußgängerzone wieder vollständig abschaffen möchten, regen andere eine Beschränkung der Fußgängerzone auf das Wochenende an. Dieses Thema würde ich deshalb gerne spätestens bis zur Einweihung des neuen Blautopf-Areals noch einmal aufgreifen.
Das Gewerbe der Stadt Blaubeuren ist weit vielfältiger als Einzelhandel und Gastronomie, es umfasst auch Industrie, Handwerk, Dienstleistungen, den Bereich Gesundheit und mehr.
Mit dem Gewerbeverein WIR 89143 e.V. sind die Unternehmen in Blaubeuren bereits organisiert, in der Öffentlichkeit aber weniger präsent als in vergleichbaren Städten.
Daher heißt Wirtschaftsförderung in Blaubeuren für mich: Einerseits die Rahmenbedingungen für Gewerbetreibende weiter verbessern und andererseits die Präsenz und Attraktivität steigern. Zum Beispiel mit Veranstaltungsformaten: Ergänzend zu der bestehenden FVAS Job- & Bildungsmesse wäre eine jährliche Gewerbeschau ein gutes Format dafür.
Eine moderne Stadtverwaltung muss heute sowohl bürgernah als auch digital sein. Das bedeutet persönlichen Service bei Bedarf, zeitnahe Rückmeldungen vom Rathaus und zugleich möglichst viele digitale Dienstleistungen.
Als erste Anlaufstelle vor Ort sollten die Menschen das Bürgerbüro auch ohne Termin aufsuchen können. Besonders mittwochvormittags während des Wochenmarktes!
Blaubeuren verfügt über ein breites gesellschaftliches Angebot: Bücherei, Bäder, VHS, Musikschule, Jugendtreff etc. sind nur ein Teil davon, auch die Vereine und private Initiativen gehören dazu. An erster Stelle steht für mich deshalb der Erhalt der vielen bestehenden wertvollen Angebote und Einrichtungen.
Blaubeuren ist ein wunderbarer Ort für Familien – deshalb sehe ich hier auch für meine Familie einmal unsere Zukunft. Da es dennoch einiges zu verbessern gibt, möchte mich gerne für eine familienfreundliche Stadt einsetzen.
Als Jugendlicher habe ich erlebt, wie prägend es ist, ein Jugendhaus selbst zu verantworten und die Zeit dort selbst gestalten zu können. Ich denke daher, dass dieses Angebot in Blaubeuren nicht fehlen sollte. Zusätzliche frei zugängliche Sportstätten wären ebenfalls wünschenswert.
Die Unterstützung der ehrenamtlichen Kulturinitiativen, die Blaubeuren sehr bereichern, ist für mich ein Herzensanliegen. Blaubeuren hat mit dieser Vielfalt an kulturellen Angeboten ein echtes Alleinstellungsmerkmal, das wir noch intensiver hervorheben sollten.
Eine bessere Information der Stadt über die vielfältigen Veranstaltungen, ist dringend notwendig. Das beginnt schon damit, dass der Veranstaltungskalender mehr Inhalte aus den Teilorten enthalten sollte. Hier ist aber nur gemeinsam etwas zu erreichen, denn die Stadt ist auf die Mitarbeit der unterschiedlichen Veranstalter angewiesen.
Die Feuerwehr, aber auch die anderen Blaulicht-Organisationen in Blaubeuren werden von beeindruckend vielen Ehrenamtlichen getragen, aber das ist nicht selbstverständlich und muss von der Stadt entsprechend unterstützt werden, damit es so bleibt.
Auf die große Zahl von aktiven Vereinen kann Blaubeuren stolz sein. Die aktuelle Vereinsförderung ist durchdacht und hilft an den richtigen Stellen, ich halte allerdings mehr Unterstützung bei bürokratischen Hürden für notwendig.
Ich möchte die Vereine und ehrenamtlich Engagierten über alle Stadtteile hinweg aktiv vernetzen, um gegenseitige Unterstützung, Zusammenhalt und gemeinsame Projekte und Veranstaltungen zu fördern.
Leerstehender Wohnraum sollte in Blaubeuren sinnvoll genutzt werden. Die Eigentümer stehen aber oft vor denkmalschutzrechtlichen oder baulichen Problemen. Um das Wohnraumangebot im Bestand zu verbessern, wäre ein wichtiger Schritt, das bestehende Angebot zu prüfen und mehr dafür zu tun, Vermieter und Mieter zusammenbringen und mehr bestehenden Wohnraum wieder nutzbar zu machen. Wohnbaugenossenschaften und Investoren sind ebenfalls wichtige Ansprechpartner.
Insbesondere in den Teilorten fehlt es an altersgerechten Wohnmöglichkeiten. Mit überzeugenden Angeboten für Menschen mit Bedarf an barrierefreiem Wohnraum könnten viele aktuell nur von ein oder zwei Personen bewohnte Einfamilienhäuser frei werden und in Zukunft Wohnraum für junge Familien bieten. Für Neubauten sind ehemalige Hofstellen besonders geeignete Grundstücke. Deshalb würde ich das Gespräch mit Investoren und Eigentümern ehemaliger Hofstellen suchen, um in den Ortskernen der Teilorte mehr altersgerechte Wohnungen zu schaffen.
Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses auf dem Hochsträß und die Sanierung mindestens von Dach und Gebäudetechnik der Karl-Spohn-Realschule sind die nach meinem Eindruck dringendsten Baumaßnahmen. Aber auch die Sanitäranlagen der Schöne-Lau-Schule müssen zeitnah renoviert werden.
Der Glasfaserausbau ist in vollem Gange. Die unterschiedlichen Unternehmen und ihre Aussagen führen teilweise zu Verwirrung. Ich möchte sicherstellen, dass alle Teilorte wirklich vollständig angebunden werden.
Der barrierefreie Umbau der Bushaltestellen muss bislang neben anderen Tiefbaumaßnahmen zurückstehen. Die aktuelle Förderung des Landes wird jedoch nicht unbegrenzt laufen. Daher braucht es mindestens einen konkreten Zeitplan für die einzelnen Umbaumaßnahmen.
Der Ausbau der Radwege ist im E-Bike-Zeitalter ein wichtiges Thema für den Verkehr zwischen den Teilorten und der Kernstadt geworden, denn: Inzwischen kommt man die Steige locker rauf! Auch wenn die finanziellen Spielräume der Stadt aktuell sehr eng sind, sollte der Radwege-Ausbau nicht aus dem Blickfeld geraten. Neben Umwelt und Bürgerfreundlichkeit würde bspw. ein Radweg auf den Hochsträß einen wichtigen Beitrag gegen das Parkplatzproblem in der Kernstadt leisten.
ÖPNV ist bekanntermaßen eine Aufgabe des Landkreises. Die Möglichkeiten der Stadt beschränken sich in diesem Bereich auf Stellungnahmen und Anregungen. Zur Ergänzung des ÖPNVs möchte ich deshalb alte Ideen wie das „Mitfahrbänkle", aber auch neue digitale Lösungsmöglichkeiten, wie eine App für lokale Fahrgemeinschaften unterstützen.
Während an vielen Haupt- und Landstraßen im Stadtgebiet schon Geschwindigkeitsbegrenzungen für den Lärmschutz und mehr Verkehrssicherheit umgesetzt wurden, gibt es an manchen Stellen immer noch Nachholbedarf. Beispiele dafür sind die Ortsdurchfahrt von Asch oder die Landstraße L241 entlang der Teilorte auf dem Hochsträß. Auch wenn die Stadt hier nicht selbst Trägerin der Straßenbaulast ist, kann sie bspw. mit eigenen Verkehrszählungen und einem engen Austausch mit den zuständigen Behörden viel erreichen.
Die wunderschöne Natur und das Landschaftsbild der Region verdienen unseren Schutz. Eingriffe und Beeinträchtigungen müssen deshalb sehr gut abgewogen werden. Auch die Landwirtschaft kämpft um jeden Hektar ihrer Nutzflächen, die die Grundlage ihrer Betriebe sind. Gleichzeitig müssen Städte auch die Möglichkeit haben, zu wachsen und sich zu entwickeln.
Für mich gilt in diesem Spannungsfeld der Grundsatz: Innenentwicklung vor Außenentwicklung. Je effizienter wir bereits versiegelte Flächen nutzen, umso weniger muss in den Außenbereich eingegriffen werden.
Ich möchte mich gemeinsam mit Ihnen für mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum einsetzen: Erstens durch mehr Kontrollen der Stadt und zweitens durch Anreize für mehr Bürgerengagement, denn Sauberkeit ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Viele wissen gar nicht vom Online-Schadensmelder der Stadt, mit dem Bürgerinnen und Bürger dabei helfen können, die Stadt intakt zu halten!
Anfang des Jahres hat das Land den Kommunen den Einsatz von Videokameras im öffentlichen Raum deutlich erleichtert. Videoschutz ist nun generell zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben oder in Ausübung des Hausrechts zugelassen. Das bietet Blaubeuren neue Chancen – zum Beispiel an den Abfallcontainern gegen die wilden Müllablagerungen vorzugehen. Ich bin dafür, diese neuen Möglichkeiten zur Verbesserung von Sicherheit und Sauberkeit in Blaubeuren zu nutzen.
Fakt ist: Kommunen haben zu viele Aufgaben, denen ein viel zu kleiner Anteil der Steuermittel gegenübersteht. Dieser Missstand kann nur durch politische Reformen in Land und Bund behoben werden. Eine klare, transparente Priorisierung ist deshalb wichtig: Zuerst kommen Pflichtaufgaben wie Feuerwehr und Schulen sowie der Erhalt bestehender Infrastruktur und von Einrichtungen, die wir nicht missen wollen.
Die Stadt ist heute mit etwa 8,5 Mio. € verschuldet, gleichzeitig ist es falsch zu behaupten, die Stadt könnte nicht investieren: Allein 2026 werden ohne das Blautopf-Projekt (7 Mio. €) ganze 13 Mio. € in die Infrastruktur der Stadt fließen.
Trotzdem müssen große Sprünge über das aktuell geplante hinaus in den kommenden Jahren sehr gut abgewogen werden. Von Verwaltung und Gemeinderat – und nicht zuletzt vom Bürgermeister selbst – sind eine offene Haltung, sachorientierte Entscheidungen und hier und da auch kreative Lösungswege gefragt. Geld ist wichtig, aber nicht der einzige Hebel zur Gestaltung eines guten Miteinanders.
Über mich
(Gitarre und Gesang), Reisen mit meiner Verlobten, Kochen und Lesen
Meine Vita
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2022 bis heute
Stadt Laichingen
Bauamtsleiter – oder genauer Leiter des Amtes für Bauen, Umweltschutz und Stadtentwicklung
Als solcher außerdem Technischer Geschäftsführer der Eigenbetriebe für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie Technischer Geschäftsführer des Zweckverbands „Interkommunales Industrie- und Gewerbegebiet Laichinger Alb“
Aufgaben und Verantwortlichkeiten:
Bauverwaltung, Bauleitplanung, Stadtentwicklung, erneuerbare Energien
Repräsentation der Stadt nach außen, Gremienarbeit
Verantwortlich für 10 Mitarbeitende im Bauamt und 23 in Bauhof und Kläranlage
Bis Mai 2024 Sachgebietsleiter für Stadtentwicklung und dabei u. a. zuständig für Sonderthemen wie den Beitritt zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
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2018 bis 2022
Landratsamt Alb-Donau-Kreis
Abgeordnet als Leiter interne Angelegenheiten bei Komm.Pakt.Net*
Aufgaben und Verantwortlichkeiten:
Vertreter des Vorstands, Repräsentation der Anstalt, Gremienarbeit, Projektsteuerung
Verwaltungs-, Satzungs- und Vertragsrecht
* Komm.Pakt.Net ist eine Kommunalanstalt öffentlichen Rechts, gegründet von 200 Kommunen und Landkreisen (darunter auch Blaubeuren und Laichingen) als Kompetenzzentrum für den kommunalen Breitbandausbau.
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2010 bis 2018
Verschiedene Stationen
Freie Mitarbeit und Praktika, im Journalismus (z. B. Schwäbische Zeitung, Staatsanzeiger), in der Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Landratsamt Alb-Donau-Kreis) und in der Politik (z. B. bei der Landesvertretung Baden-Württemberg in der EU)
Ehrenamt z. B. im Studierendenrat und Ausbildungspersonalrat der Hochschule sowie bis heute Mitglied JEF Baden-Württemberg e. V., die Jungen Europäer
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2014 bis 2018
Studium Public Management (B.A.) an der Hochschule für Verwaltung in Ludwigsburg
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2014
Abitur am Albert-Schweitzer-Gymnasium Laichingen
Termine
Lernen wir uns kennen, kommen wir ins Gespräch, gehen wir ins Detail – bei meinen unterschiedlichen Terminen und auf dem Wochenmarkt. Ganz offen und unkompliziert. Kommen Sie einfach vorbei, ich freue mich auf Sie.
Es werden noch Termine und Details ergänzt werden – auch Schlechtwetter-Alternativen kündige ich hier an. Und ebenso nehme ich offizielle Veranstaltungen der Stadt und von anderen Veranstaltern in die Liste auf. So sehen Sie alles gebündelt an einem Ort.
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